Mit Giardien infizierte Hunde und Katzen scheiden mit ihrem Kot unsichtbare Giardien-Zysten aus. Ihr Tier kann sich anstecken, wenn es solche Zysten mit dem Maul unbemerkt aufnimmt. Für eine Ansteckung reicht die Aufnahme weniger Zysten aus. Es handelt sich also um eine klassische Schmutz- oder Schmierinfektion, wobei auch fäkal kontaminierte Erde, Wasser und Futtermittel die Quelle der Ansteckung sein können.

Giardien-Zysten bleiben in feuchter Umgebung mindestens 3 Monate und in Kot rund 1 Woche infektiös. Nicht nur Hunde und Katzen, auch Wildtiere und andere Tiere können befallen sein. Auch eine Übertragung auf den Menschen – und umgekehrt vom Menschen auf das Tier – ist in seltenen Fällen möglich.