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Welche gastrointestinalen Parasiten kommen am häufigsten beim Pferd vor, welche Erkankungserscheinungen verursachen sie, wie lassen sie sich diagnostizieren und behandeln? Antworten auf diese Fragen liefert die von ESCCAP herausgegebene Guideline Nr. 8 „Empfehlungen zur Behandlung und Kontrolle gastrointestinaler Parasiten bei Pferden und anderen Equiden“. Die neue, für Deutschland adaptierte Leitlinie ist übersichtlich und praxisnah aufgebaut und richtet sich in erster Linie an TierärztInnen und Tiermedizinische Fachangestellte, steht jedoch auch PferdehalterInnen sowie ZüchterInnen zur Verfügung. Ab sofort können Interessierte die Empfehlung bei ESCCAP bestellen oder hier herunterladen.
Wie die meisten Weidetiere sind auch Pferde immer wieder von Wurm- und anderem Parasitenbefall geplagt. Doch nicht nur die Tiere auf der Weide, sondern auch Tiere, die hauptsächlich im Stall gehalten werden, können sich infizieren. Dadurch kann es im ganzen Pferdebestand zu einer schnellen Verbreitung der Parasiten kommen. Um das Risiko für einen immer wiederkehrenden Befall zu minimieren, sind eine regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls eine Entwurmung wichtig.
Die häufigsten Endoparasiten beim Pferd – praxisnah erklärt
Welche Endoparasiten beim Pferd am häufigsten vorkommen, wozu die Infektionen führen können, wie man sie diagnostiziert und welche Kontrollmaßnahmen sowie Behandlungsstrategien ESCCAP Deutschland empfiehlt – dazu finden Interessierte in der neuen „Pferde-Guideline“ jede Menge wertvolle Informationen.
Die praxisorientierten Behandlungsempfehlungen umfassen dabei Vorkommen, Biologie, Klinik, Diagnose und Therapie der wichtigsten gastrointestinalen Parasiten, darunter
Darüber hinaus finden auch beim Pferd eher seltenen Wurmarten wie Großer Leberegel (Fasciola hepatica), Lungenwürmer (Dictyocaulus arnfieldi) sowie Magenwürmer (Trichostrongylus axei, Habronema spp. und Draschia megastoma) in der Empfehlung Berücksichtigung.
Verschiedene Behandlungsstrategien (selektive und strategische Entwurmung) für Fohlen, Jährlinge und adulte Pferde, Kontrollmaßnahmen und Therapien kommen ebenfalls zur Sprache.
Jetzt auch die deutsche Adaption der ESCCAP-Empfehlung
Im August 2018 veröffentlichte ESCCAP Europe die Empfehlung Nr. 8 „A guide to the treatment and control of equine gastrointestinal parasite infections“ in englischer Sprache. Nun liegt die für Deutschland adaptierte und überarbeitete Fassung vor. Für die Erstellung dieser neuen Empfehlung richtete ESCCAP Europe ein Gründungskomitee ein unter der Leitung von Professor von Samson-Himmelstjerna, der zudem Vorsitzender von ESCCAP Deutschland e.V. ist. Bei der Erstellung zog das Guideline-Komitee außerdem zusätzliche externe Berater hinzu.

Anlässlich der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Parasitologie gab Professor Georg von Samson-Himmelstjerna am 23. März 2018 zu diesem Thema ein Interview beim rbb Kulturradio. Das Interview „Parasiten: Der Bedrohung durch Schmarotzer begegnen“ steht leider nicht mehr zum Abrufen verfügbar.

Die Vorsitzende von ESCCAP Österreich, Prof. Dr. Anja Joachim, und Dr. Michael Leschnik von der Kleintierklinik der Universität Wien veranstalten am Freitag, den 29. Mai 2015, gemeinsam ein Seminar für Tierärzte. Das Thema: Let’s talk about drugs. Antiparasitika bei Hund und Katze.
Das Seminar findet von 14:00 bis 18:00 Uhr auf dem tierärztlichen Kongress in Kassel statt und hat eine ATF-Anerkennung von 7 Stunden.
Behandelt werden aktuell zugelassene Athelminthika und Ektoparasitika, deren Unterschiede, Verträglichkeit und Anwendungsgebiete. Dabei werden auch praxisrelevante Besonderheiten besprochen, z. B. die Behandlung von Patienten mit chronischen Erkrankungen und mögliche Wechselwirkungen bei Dauermedikation. Ein wichtiger Aspekt ist außerdem die Therapie von Protozoeninfektionen, die sich in der Praxis als besondere Herausforderung gestaltet.
Nutzen Sie die geballte Kompetenz der Wiener ESCCAP-Parasitologin und des erfahrenen Klinikers, und melden Sie sich jetzt an.
Über eine Million Flyer für TierhalterInnen zur Bekämpfung von Würmern und Ektoparasiten wurden bisher von deutschen Tierarztpraxen bei der parasitologischen Expertenorganisation ESCCAP angefordert. Ab sofort können die firmenneutralen und werbefreien ESCCAP-Flyer auch im Abo kostenlos bezogen werden. Den Praxen bleibt so der Aufwand wiederholter Bestellungen erspart und ihnen wird alle drei Monate automatisch eine gewünschte Anzahl an Flyern zugeschickt. Selbstverständlich kann das Abo jederzeit formlos geändert oder gekündigt werden, und auch die Anforderung einzelner Bestellungen ist weiter kostenlos möglich.
Die kürzliche erschienene ESCCAP-Empfehlung für Tierärzte/innen zur Bekämpfung von Würmern bei Hunden und Katzen, die das European Scientific Counsel Companion Animal Parasites (ESCCAP) in Kooperation mit dem bpt, der BTK, der DVG sowie der DGK-DVG herausgegeben hat, wurde jetzt auch vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit veröffentlicht.
In der Mai-Ausgabe des Journals für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mit dem Schwerpunktthema Zoonosen wurde die ESCCAP-Empfehlung weiteren Fachkreisen zugänglich gemacht. „Es ist wichtig, dass wir Tierärzte mit unserer Fachkompetenz interdisziplinär dazu beitragen, die Gesundheit von Tier und Mensch sachgerecht zu fördern. Wir freuen uns daher sehr, dass die ESCCAP-Empfehlung diese Akzeptanz und Beachtung findet“, sagt Prof. Dr. Thomas Schnieder, Vorsitzender von ESCCAP Deutschland und Leiter des Institutes für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover.
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