Die Empfehlung zur Bekämpfung von Protozoen gibt konkrete, klare Informationen an die Hand, die eine sachgerechte Diagnose und Therapie von Protozoen in der Kleintierpraxis erleichtern.
(Heftumfang: 28 Seiten)
Die Empfehlung zur Bekämpfung von Protozoen gibt konkrete, klare Informationen an die Hand, die eine sachgerechte Diagnose und Therapie von Protozoen in der Kleintierpraxis erleichtern.
(Heftumfang: 28 Seiten)
Der Modul-Leitfaden ist als eine weitere Stütze für die alltägliche Praxis konzipiert. Auf 24 Faktenkarten erhalten Sie hier die wichtigsten Informationen der elf gängisten Wurmarten zu Verbreitung, Lebenszyklus, klinischen Symptomen, Diagnose, Behandlung und Bekämpfung. Bestellen Sie den kostenfreien Modul-Leitfaden im praktischen DIN-A5-Format mit Ringbindung sowie robuster Oberfläche. Detaillierte Informationen enthält weiterhin die umfassende Empfehlungsbroschüre zur Bekämpfung von Würmern (Helminthen) bei Hunden und Katzen.
(Umfang: 24 Faktenkarten)
Diese Empfehlung gibt der Pferdepraktikerin/dem Pferdepraktiker kurz gefasste Informationen und praktische Empfehlungen zu den wichtigsten gastrointestinalen Parasiten bei Pferden an die Hand. Die ESCCAP-Empfehlung umfasst Maßnahmen zur Diagnostik und nachhaltigen Prävention (Prophylaxe und Metaphylaxe) unter Berücksichtigung der spezifischen Erfordernisse bei Pferden unterschiedlicher Altersgruppen, Haltungsformen und Nutzungsarten.
(Heftumfang: 36 Seiten)
Prof. Dr. Georg von Samson-Himmelstjerna, Direktor des Instituts für Parasitologie der tierärztlichen Fakultät der FU Berlin, hat den Vorsitz von ESCCAP in Deutschland übernommen und tritt damit die Nachfolge des verstorbenen Prof. Dr. Thomas Schnieder, Leiter des Instituts für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover, an.

Prof. Dr. Reinhard Straubinger, Leiter des Lehrstuhls für Bakteriologie und Mykologie der tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, hat das neue Gel mitentwickelt und sagt dazu: „Prinzipiell ist die Behandlung mit dem Gel für die Anwendung beim Menschen gedacht. Denn: Menschen haben eher selten und meist nur vereinzelt Zecken. Die Stichstellen können also leicht ausgemacht werden und das Gel kann gezielt und konzentriert über mehrere Tage lang auf die Stichstelle aufgebracht werden. Hunde hingegen haben sehr häufig Zecken und oft auch mehrere gleichzeitig. Hinzu kommt, dass die winzigen Zeckennymphen im Fell kaum oder überhaupt nicht gefunden werden. Diese Umstände machen es nahezu unmöglich, alle Stichstellen parallel über mehrere Tage hinweg zu behandeln. Hinzu käme, dass die Wirkstoffbelastung durch die Vielzahl der nötigen Anwendungen höher wäre, ein Effekt, den wir nicht wollen. Es ist daher nicht in Planung, das Gel auch für die Anwendung beim Hund zu entwickeln.“ Nach wie vor ist also ein lückenloser Zeckenschutz ggf. in Kombination mit einer Impfung der einzige Weg, seinen Hund vor einer Lyme-Borreliose zu schützen.
Zecken, die Krankheitserreger in sich tragen und damit eine besondere Gefahr für Hunde und Katzen darstellen, scheinen Kälte und Hitze besser zu überleben als Zecken, die nicht infiziert sind. Darauf weisen aktuelle Studien hin.
In einer Untersuchung aus den USA zeigte sich zum Beispiel, dass Ixodes-Zecken, die den Erreger der Anaplasmose in sich tragen, bei winterlichen Temperaturen ein Antifrost-Schutzenzym bilden, das ihre Überlebensrate im Vergleich zu nicht infizierten Zecken erhöht. In der Schweiz wurde zudem belegt, dass mit dem Borreliose-Erreger befallene Zecken weniger empfindlich auf Wärme und Trockenheit reagieren und zu einem deutlich höheren Anteil überleben als nicht infizierte Zecken.
Schlussfolgerung daraus ist, dass sowohl in kalten als auch in warmen und trockenen Monaten der Anteil riskanter Zecken, die Krankheiten auf Hunde und Katzen übertragen können, höher sein kann als es zu diesen Jahreszeiten zu erwarten wäre. ESCCAP empfiehlt daher insbesondere in Regionen, in denen mit Erregern infizierte Zecken vorkommen, Hunde und Katzen mit freiem Auslauf ganzjährig, also auch in Wintermonaten, mit einem Zeckenschutz zu behandeln.
ESCCAP ist seit Kurzem auch bei Facebook aktiv und bittet alle TierhalterInnen, denen der Service von ESCCAP gefällt und die ebenfalls auf Facebook vertreten sind, sich dort mit ESCCAP zu vernetzen.
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In einer zweiseitigen Information hat ESCCAP jetzt die wichtigsten Fakten zur Bekämpfung von Spulwürmern bei Welpen, trächtigen und säugenden Hündinnen zusammengefasst.
Darin gibt ESCCAP nicht nur konkrete Empfehlungen für die sachgerechte Entwurmung von Muttertieren und Welpen, sondern geht gleichzeitig auch auf die Sorge vieler TierhalterInnen zu Nebenwirkungen von Wurmkuren ein und erläutert die Möglichkeiten von Kotuntersuchungen als Alternative zur medikamentösen Behandlung.
Die ESCCAP-TierhalterInnen-Information zur Entwurmung von trächtigen und säugenden Hündinnen und Hundewelpen finden Sie hier: Herunterladen der PDF-Datei
Die Vorstellung, dass sich das eigene Tier bei Spaziergängen oder Streifzügen im Freien am Kot anderer Tiere mit Würmern ansteckt, ist ärgerlich und unappetitlich. Zumal unsichtbare Wurmeier in dem Kot nicht nur für andere Tiere, sondern auch für den Menschen ansteckend sein können.
Nach dem Motto „Was Du nicht willst, das man Dir tu‘, das füg auch keinem anderen zu“ sollten TierhalterInnen daher gewissenhaft dafür Sorge tragen, dass ihr Tier so wenig Wurmeier wie möglich in der Umwelt hinterlässt.
Entscheidend ist dabei – neben der regelmäßigen Kotuntersuchung und/oder Entwurmung des eigenen Tieres – die gewissenhafte Beseitigung von Hunde- und Katzenkot. Der Kot sollte beim Spaziergang wie auch im Garten täglich aufgesammelt und in einem verschlossenen Tütchen über den normalen Müll entsorgt werden. Auf keinen Fall darf man ihn in der Toilette hinunterspülen oder auf den Kompost geben.
Wie häufig eine Kotuntersuchung oder Entwurmung bei einem Tier vorgenommen werden sollte, hängt von den individuellen Lebensbedingungen ab, z. B. der Art des Auslaufs und dem Kontakt zu anderen Tieren. Hier können Sie anhand weniger Fragen die für Ihr Tier empfohlenen Abstände für Kotuntersuchungen oder Entwurmungen individuell ermitteln.
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ESCCAP Deutschland e.V. unterstützt als Vereinigung deutscher veterinärparasitologischer ExpertInnen den veterinärmedizinischen Fachkongress „Deutsche Vet“ im Juni 2019 als neuer Verbandspartner.
Neben den Bildungspartnern Thieme Verlag und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover ist nun auch ESCCAP Deutschland ein weiterer Partner der „Deutschen Vet 2019“. Der Kongress findet vom 07. bis 08. Juni 2019 in Köln (Kölnmesse) statt und ist eine Veranstaltung für VeterinärmedizinerInnen und Tiermedizinische Fachangestellte.
Auf dem Fachkongress hält der erste Vorsitzende von ESCCAP Deutschland e.V. und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Parasitologie und Tropenveterinärmedizin der Freien Universität Berlin Herr Professor Dr. Georg von Samson-Himmelstjerna am 07. Juni 2019 einen Vortrag über die Prävention parasitärer Erkrankungen bei Tier und Mensch.
Zudem wird ESCCAP vor Ort mit einem Stand vertreten sein und freut sich darauf, VeterinärmedizinerInnen und Tiermedizinischen Fachangestellten dort kostenfreies Informationsmaterial zur Parasitenbekämpfung bei Haustieren anzubieten. Mit vielen Empfehlungen und weiteren Infomaterialien bietet ESCCAP tiermedizinischen Berufsgruppen praktische Unterstützung für die tierärztliche Praxis an.
Hier geht es zur >> Website der Deutschen Vet
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