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Zwei schwarz-weiße Welpen sitzen im Gras. Sommer

Hundewelpen richtig entwurmen

Unkategorisiert Würmer TH

Hundewelpen können sich bereits im Mutterleib und später in großem Maße über die Muttermilch mit Spulwürmern anstecken. Sie werden also bereits infiziert geboren und haben direkt nach der Geburt über die Muttermilch ein enormes Ansteckungsrisiko. Werden Welpen nicht entsprechend behandelt, kann es zu einer sehr starken Verwurmung kommen, die nicht nur Immunsystem und Entwicklung des Welpen stark schwächen, sondern auch zu konkreten Problemen im Verdauungstrakt führen können, die tierärztlich behandelt werden müssen. Im schlimmsten Fall kann es sogar zum Tod der Welpen kommen. Es ist daher unerlässlich, dass Welpen ab der zweiten Lebenswoche mit wirksamen Tierarzneimitteln gezielt behandelt werden. „Alternative“ Präparate auf pflanzlicher Basis sind nicht empfohlen. Ihre Anwendung ist unverantwortlich.

Konkret sieht der Behandlungsplan für Welpen folgendermaßen aus: Hundewelpen sollten im Alter von zwei Wochen das erste Mal gegen Spulwürmer behandelt werden. Anschließend wird die Behandlung in zweiwöchigen Abständen bis zwei Wochen nach Aufnahme der letzten Muttermilch wiederholt. Die säugende Hündin muss gleichzeitig mit der ersten Behandlung ihrer Jungen behandelt werden. Für die Behandlung trächtiger Hündinnen mit dem Ziel, eine Wurminfektion der Welpen im Mutterleib zu verhindern, gibt es in Deutschland keine zugelassenen Präparate. Ein Schutz der Welpen konnte jedoch nachgewiesen werden mit z. B. der zweimaligen Anwendung bestimmter Wurmkuren um den 40. und 55. Trächtigkeitstag bzw. der täglichen Anwendung anderer ausgewählter Wurmkuren ab dem 40. Trächtigkeitstag. Fragen Sie Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt danach.

Diese Informationen finden Sie auch zum Herunterladen und Ausdrucken in der folgenden ESCCAP-TierhalterInnen-Information: Empfehlung zur Entwurmung von trächtigen und säugenden Hündinnen sowie von Hundewelpen

Stand: Juli 2017

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3. Mai 2020/von 5xXwDWZY4Na60wRG
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Frau mit Kittel schaut ins Mikroskop im Labor

Ist regelmäßiges Entwurmen nötig? Sind Kotuntersuchungen nicht die bessere Alternative?

Unkategorisiert Würmer TH

Der Sinn von Kotuntersuchungen und Entwurmungen ist, Hunde und Katzen vor gesundheitlichen Schäden durch einen Wurmbefall zu schützen. Gleichzeitig soll dafür gesorgt werden, dass die Vierbeiner möglichst wenige Wurmeier mit ihrem Kot ausscheiden, an denen sich andere Tiere und auch Menschen anstecken können.

Fakten zur Entwurmung
Mit einer Wurmkur werden alle Würmer im Darm abgetötet, das Tier ist innerhalb von rund 24 Stunden wurmfrei, und es können keine infektiösen Eier mehr ausgeschieden werden. Eine vorbeugende Wirkung hat eine Wurmkur dagegen nicht. Steckt sich das Tier bereits am Tag nach der Wurmkur neu an, so dauert es jedoch je nach Art der Parasiten drei bis fünf Wochen, bis sich neue vollständig entwickelte Würmer im Darm angesiedelt haben und infektiöse Eier mit dem Kot ausgeschieden werden. Das heißt, eine Wurmkur bietet im Hinblick auf „ausgewachsene“ Würmer im Darm und ansteckende Eier im Kot über rund drei bis vier Wochen einen sicheren Schutz.

Fakten zur Kotuntersuchung
Im Rahmen einer Kotuntersuchung wird geprüft, ob der Vierbeiner – in diesem Moment mit diesem Kot – Wurmeier ausscheidet. Seit einiger Zeit können bestimmt Wurminfektionen auch über den Nachweis von diesen stammenden Proteinen im Kot nachgewiesen werden. Werden entsprechend Hinweise auf eine bestehende Wurminfektion gefunden, ist ein Wurmbefall sicher nachgewiesen. Werden keine Eier oder Wurmproteine gefunden, schließt dies einen Wurmbefall jedoch nicht aus. So kann es sein, dass das Tier bereits am Tag nach der Kotuntersuchung einen positiven Untersuchungsbefund erhält. Dies gilt insbesondere für Bandwurminfektionen für deren Nachweis die Kotuntersuchung eine besonders geringe Sensitivität besitzt. Daher gilt: Je häufiger eine Kotuntersuchung vorgenommen wird, desto sicherer ist die Aussage über einen Befall.

Das Fazit
Möchte man sein Tier garantiert „wurmfrei“ haben und sichergehen, dass es keine infektiösen Eier ausscheidet, so sind Kotuntersuchungen als alleinige Maßnahme nicht geeignet. Die einzige Option sind hier Entwurmungen im Abstand von vier Wochen. Dies ist bei den meisten Tieren jedoch nicht notwendig. Empfohlen ist es aber z. B. bei Hunden und Katzen, die im Umfeld immungeschwächter, krankheitsanfälliger Personen leben.

Legt man keinen Wert auf einen „komplett wurmfreien“ Vierbeiner, sondern möchte diesen lediglich vor einem fortgeschrittenen Wurmbefall schützen und die Ausscheidung von Eiern möglichst gering halten, so können hierfür Kotuntersuchungen vorgenommen werden, denen nur eine Wurmkur folgt, wenn Wurmeier nachgewiesen wurden. Hat ein Vierbeiner ein sehr hohes Infektionsrisiko, zum Beispiel wenn er regelmäßig unbeaufsichtigten Auslauf oder viel Kontakt zu Artgenossen hat, und zeigt sich, dass die Kotuntersuchungen ohnehin stets auf einen Wurmbefall hinweisen, so dass eine Wurmkur folgen muss, kann man auch direkt zu einer regelmäßigen Entwurmung übergehen.

Wie häufig Kotuntersuchungen oder Wurmkuren vorgenommen werden sollten, hängt von der Haltung, Ernährung und Nutzung des Vierbeiners ab. Welche Abstände beim eigenen Tier empfohlen sind, können Hunde- und KatzenhalterInnen in einem Online-Test ermitteln.

Zum Entwurmungstest

 

Stand: März 2022

 

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Abbildung des Info-Flyers zur Entwurmung

Info-Flyer zur Entwurmung von Welpen, trächtigen und säugenden Hündinnen

Unkategorisiert Helminthen Würmer TA, TH

In einer zweiseitigen Information hat ESCCAP jetzt die wichtigsten Fakten zur Bekämpfung von Spulwürmern bei Welpen, trächtigen und säugenden Hündinnen zusammengefasst.

Darin gibt ESCCAP nicht nur konkrete Empfehlungen für die sachgerechte Entwurmung von Muttertieren und Welpen, sondern geht gleichzeitig auch auf die Sorge vieler TierhalterInnen zu Nebenwirkungen von Wurmkuren ein und erläutert die Möglichkeiten von Kotuntersuchungen als Alternative zur medikamentösen Behandlung.

Die ESCCAP-TierhalterInnen-Information zur Entwurmung von trächtigen und säugenden Hündinnen und Hundewelpen finden Sie hier: Herunterladen der PDF-Datei

8. April 2020/von 5xXwDWZY4Na60wRG
https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2012/12/csm_ESCCAP_Emp_traecht_Huend_Welp_ed534ff845.jpg 445 800 5xXwDWZY4Na60wRG https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/ESCCAP-DE-Logo-340x156-1.png 5xXwDWZY4Na60wRG2020-04-08 14:26:132021-03-19 11:29:24Info-Flyer zur Entwurmung von Welpen, trächtigen und säugenden Hündinnen
Flohkamm im grauen Hundefell

Wie hängen Floh- und Bandwurmbefall zusammen?

Unkategorisiert Flöhe, Würmer TH

Das Besondere an Bandwürmern ist, dass sich Hunde und Katzen nicht anstecken, indem sie Wurmeier, die andere Tiere mit dem Kot ausscheiden, aufnehmen, sondern eine Übertragung über sogenannte „Zwischenwirte“ stattfindet. So stecken sich Hunde und Katzen z. B. mit bestimmten Bandwürmern an, wenn sie befallene Beutetiere wie Mäuse oder Kaninchen fangen und fressen.
Nun gibt es auch einen Bandwurm, den sogenannten Gurkenkernbandwurm, der den Floh als Zwischenwirt hat. Hat ein Tier Flöhe, und nimmt es diese aus Versehen auf, z. B. durch Belecken der juckenden Stellen oder das „Knacken“ von Flöhen, kann es sich auf diesem Weg mit dem Gurkenkernbandwurm anstecken.
Sinnvoll ist es daher, einem Flohbefall bei Hund und Katze gewissenhaft vorzubeugen und, wenn ein Flohbefall vorliegt, das Tier nicht nur gegen Flöhe, sondern auch gegen Bandwürmer zu behandeln bzw. eine Kotprobe auf einen Bandwurmbefall untersuchen zu lassen.

4. Januar 2020/von 5xXwDWZY4Na60wRG
https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/10/csm_Bild_Viviane_Flohkamm_b6e0d19960.jpg 600 800 5xXwDWZY4Na60wRG https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/ESCCAP-DE-Logo-340x156-1.png 5xXwDWZY4Na60wRG2020-01-04 14:33:262026-02-23 07:44:16Wie hängen Floh- und Bandwurmbefall zusammen?
Fragezeichen gelegt aus weißen Tabletten vor blauer Unterlage

Wirkverlust (Resistenzen) bei Wurmkuren möglich?

Unkategorisiert Würmer TH

Manche TierhalterInnen haben die Sorge, dass bei häufiger Nutzung von Wurmkuren die Wirkstoffe mit der Zeit ihren Effekt verlieren und irgendwann nicht mehr helfen (Resistenz). Diese Sorge ist verständlich, aber bisher unbegründet. Denn bei Hunden gab es bisher nur wenige Fälle in Australien, in denen vermutet wurde, dass Hakenwürmer auf einen bestimmten Wirkstoff nicht mehr reagieren oder unempfindlich dagegen wurden.

Anders ist dies bei Schafen und Pferden. Hier gibt es zahlreiche nachgewiesene Fälle solcher Wirkverluste. Dies ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass in Schafbetrieben und Pferdeställen eine große Gruppe permanent zusammenlebender Tiere in hoher Frequenz mit dem gleichen Wirkstoff behandelt wird. Die dort im Betrieb lebende „Wurmfamilie“ bekommt somit die Gelegenheit, sich über Generationen hinweg auf Dauer zunehmend gegen diesen Wirkstoff zu wappnen. Bei Hunden und Katzen, die in einem normalen Haushalt leben, sind diese Voraussetzungen aber nicht gegeben. Sie werden einzeln zu unterschiedlichen Zeitpunkten und mit einer Vielzahl unterschiedlicher Wirkstoffe behandelt. Darüber hinaus kommen sie auf ihren Spaziergängen und Ausflügen mal hier, mal dort mit immer wieder neuen „Wurmpopulationen“ in Kontakt. Die Gefahr, dass sich Resistenzen ausbilden, ist daher sehr viel geringer.

Ein Sonderfall sind größere Hunde- und Katzenbestände wie Tierheime, Zwinger, große Zuchten oder ähnlich intensive Haltungsformen. Zwar gibt es auch hier keine dokumentierten Fälle eines Wirkverlusts, aber aus der Erfahrung der Großtierhaltung heraus empfiehlt es sich, die Anwendung von Wurmkuren in solchen größeren Hunde- und Katzenbeständen sorgfältig zu planen, die Wirkstoffe zu wechseln und Entwurmungen durch Kotuntersuchungen zu begleiten, um die anhaltende Wirksamkeit der Wirkstoffe sicher zu stellen.

3. Januar 2020/von 5xXwDWZY4Na60wRG
https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/10/csm_Fotolia_44824876_S__c__bahrialtay_1755aa567d.jpg 600 399 5xXwDWZY4Na60wRG https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/ESCCAP-DE-Logo-340x156-1.png 5xXwDWZY4Na60wRG2020-01-03 14:34:412021-03-19 11:33:23Wirkverlust (Resistenzen) bei Wurmkuren möglich?
Blau-weiße Abbildung: Hand mit Handschuh nimmt Kot vom Hund auf.

Hygiene schützt vor Wurmbefall

Unkategorisiert Helminthen Würmer TA, TH

Die Vorstellung, dass sich das eigene Tier bei Spaziergängen oder Streifzügen im Freien am Kot anderer Tiere mit Würmern ansteckt, ist ärgerlich und unappetitlich. Zumal unsichtbare Wurmeier in dem Kot nicht nur für andere Tiere, sondern auch für den Menschen ansteckend sein können.

Nach dem Motto „Was Du nicht willst, das man Dir tu‘, das füg auch keinem anderen zu“ sollten TierhalterInnen daher gewissenhaft dafür Sorge tragen, dass ihr Tier so wenig Wurmeier wie möglich in der Umwelt hinterlässt.

Entscheidend ist dabei – neben der regelmäßigen Kotuntersuchung und/oder Entwurmung des eigenen Tieres – die gewissenhafte Beseitigung von Hunde- und Katzenkot. Der Kot sollte beim Spaziergang wie auch im Garten täglich aufgesammelt und in einem verschlossenen Tütchen über den normalen Müll entsorgt werden. Auf keinen Fall darf man ihn in der Toilette hinunterspülen oder auf den Kompost geben.

Wie häufig eine Kotuntersuchung oder Entwurmung bei einem Tier vorgenommen werden sollte, hängt von den individuellen Lebensbedingungen ab, z. B. der Art des Auslaufs und dem Kontakt zu anderen Tieren. Hier können Sie anhand weniger Fragen die für Ihr Tier empfohlenen Abstände für Kotuntersuchungen oder Entwurmungen individuell ermitteln.

 

Zum Entwurmungstest

 

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1. Januar 2020/von 5xXwDWZY4Na60wRG
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Braune Katze wird untersucht

Wurmbefall schwächt Immunsystem

Unkategorisiert Würmer TH

Die gesundheitliche Beeinträchtigung von Hunden und Katzen durch Wurmbefall wird vielfach unterschätzt. Wie stark Organismus und Immunsystem beansprucht werden, zeigt zum Beispiel, dass es bei einem Spulwurmbefall nicht selten zu einer Veränderung im Blutbild kommt. Weiße Blutkörperchen, die der Immunabwehr dienen, treten dann vermehrt auf. Auch leberspezifische Enzyme können erhöht sein. Trotz dieser Fakten wird der Bekämpfung von Würmern oft wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Dabei ist die Umsetzung einer effektiven Wurmkontrolle bei Hund und Katze mit relativ wenig Aufwand möglich. Sie möchten wissen, wie groß das Risiko Ihres Tieres ist, sich mit Würmern anzustecken, und wie Sie Ihr Tier individuell vor den Folgen eines Wurmbefalls schützen können? Dann machen Sie hier den Test.

7. November 2019/von 5xXwDWZY4Na60wRG
https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/10/csm_katze_stethoskop_klein_01_ae25b62d97.jpg 335 800 5xXwDWZY4Na60wRG https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/ESCCAP-DE-Logo-340x156-1.png 5xXwDWZY4Na60wRG2019-11-07 15:01:282021-03-19 11:46:44Wurmbefall schwächt Immunsystem
Hund schaut mit schiefen Kopf in die Kamera. Tierärztin steht lächelnd im Hintergrund

12 x entwurmen – ist das Ihr Ernst?

Unkategorisiert Helminthen Würmer TA, TH

Für bestimmte Hunde und Katzen empfiehlt ESCCAP eine monatliche Entwurmung. Immer wieder fragen TierhalterInnen bei ESCCAP an, worauf sich diese Empfehlung stützt. Hierzu folgende Hintergründe:

1. Eine monatliche Entwurmung bzw. Kotuntersuchung wird ausdrücklich nur für Tiere mit hohem Infektionsrisiko empfohlen, d. h. bei Tieren, die z. B. freien Auslauf ohne Aufsicht haben, den Kot von Artgenossen, Beutetiere bzw. Aas fressen oder als Jagdhund geführt werden. Diese Empfehlung basiert auf wissenschaftlichen Fakten: Sehr hohes Ansteckungsrisiko kombiniert mit einem Entwicklungszyklus der relevanten Würmer in Hund oder Katze von rund vier Wochen. Das monatliche Vorgehen ist daher aus rein wissenschaftlicher Sicht richtig, wenn im Alltag auch nicht immer durchzusetzen oder erwünscht.

2. Ist das Infektionsrisiko eines Tieres geringer, helfen auch weniger häufige Maßnahmen, um Tiere und Menschen weitgehend zu schützen und eine Kontamination der Umwelt mit infektiösen Wurmeiern eindämmen zu können. Welchen Spielraum man hier nutzt, ist eine individuelle Entscheidung. Studien haben aber gezeigt, dass vier Maßnahmen pro Jahr nicht unterschritten werden sollten.

3. Sind Wurmkuren nicht gewünscht, können selbstverständlich alternativ auch Kotuntersuchungen vorgenommen werden. Diese müssen dann aber ebenso häufig und regelmäßig durchgeführt werden, um einen Wurmbefall so schnell wie möglich erkennen und behandeln zu können. Die Kosten sind vergleichbar. Es geht also nicht darum, „Wurmkuren anzuwenden“, sondern Maßnahmen zu treffen, die Tier und Mensch sinnvoll schützen.

4. Unverzichtbar ist eine monatliche Entwurmung dann, wenn Sie eine Garantie dafür haben möchten, dass Ihr Tier „wurmfrei“ ist und keine für den Menschen ansteckenden Wurmstadien ausscheidet. Auch bei Therapiehunden oder Tieren, die z. B. im Umfeld immunsupprimierter Personen gehalten werden, sind monatliche Maßnahmen zu empfehlen.

Die ESCCAP-Empfehlungen sind also nicht als Vorschrift zu verstehen, sondern als sachliche Information zur Orientierung für die Praxis. Und sollte ein Fall nicht „ins Schema“ passen, so stehen wir hier gern mit individuellem Rat zur Seite, denn letztlich lässt sich für jeden Fall eine passende Lösung finden.

Wie häufig Kotuntersuchungen oder Wurmkuren vorgenommen werden sollten, hängt von der Haltung, Ernährung und Nutzung des Vierbeiners ab. Welche Abstände beim eigenen Tier empfohlen sind, können Hunde- und KatzenhalterInnen in einem Online-Test ermitteln.

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7. Oktober 2019/von 5xXwDWZY4Na60wRG
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Abbildung: Schutz vor Wurmkur

Wie lange wirkt eine Wurmkur eigentlich?

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7. September 2019/von 5xXwDWZY4Na60wRG
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Heller Hund schaut aus dem Fenster eines fahrenden Autos. Leere Straße in den Bergen

Urlaub: Entwurmung sachgerecht planen

Unkategorisiert Helminthen Würmer TA, TH

Werden Hunde und Katzen während der Urlaubszeit in einer Tierpension oder bei einer Tiersitterin/einem Tiersitter gemeinsam mit anderen Hunden und Katzen untergebracht, so sollten die Entwurmungen vor und nach dieser Zeit gezielt eingeplant werden. Der Vierbeiner sollte rund um die Urlaubsbetreuung zweimal entwurmt werden. Das erste Mal innerhalb von vier Wochen vor dem Aufenthalt und das zweite Mal zwei bis vier Wochen nach seiner Rückkehr. Mit diesen beiden Entwurmungen wird das Risiko eingedämmt, dass ansteckende Wurmstadien von zu Hause in die Unterkunft – und umgekehrt – verschleppt werden.

7. März 2019/von 5xXwDWZY4Na60wRG
https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2019/03/Design-ohne-Titel-1.png 800 1200 5xXwDWZY4Na60wRG https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/ESCCAP-DE-Logo-340x156-1.png 5xXwDWZY4Na60wRG2019-03-07 15:25:522021-04-19 12:46:58Urlaub: Entwurmung sachgerecht planen
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