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ESCCAP Deutschland e.V. Verbandspartner der Deutschen Vet 2019

Unkategorisiert Allgemein Allgemein TA, TH

ESCCAP Deutschland e.V. unterstützt als Vereinigung deutscher veterinärparasitologischer ExpertInnen den veterinärmedizinischen Fachkongress „Deutsche Vet“ im Juni 2019 als neuer Verbandspartner.

Neben den Bildungspartnern Thieme Verlag und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover ist nun auch ESCCAP Deutschland ein weiterer Partner der „Deutschen Vet 2019“. Der Kongress findet vom 07. bis 08. Juni 2019 in Köln (Kölnmesse) statt und ist eine Veranstaltung für VeterinärmedizinerInnen und Tiermedizinische Fachangestellte.

Auf dem Fachkongress hält der erste Vorsitzende von ESCCAP Deutschland e.V. und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Parasitologie und Tropenveterinärmedizin der Freien Universität Berlin Herr Professor Dr. Georg von Samson-Himmelstjerna am 07. Juni 2019 einen Vortrag über die Prävention parasitärer Erkrankungen bei Tier und Mensch.

Zudem wird ESCCAP vor Ort mit einem Stand vertreten sein und freut sich darauf, VeterinärmedizinerInnen und Tiermedizinischen Fachangestellten dort kostenfreies Informationsmaterial zur Parasitenbekämpfung bei Haustieren anzubieten. Mit vielen Empfehlungen und weiteren Infomaterialien bietet ESCCAP tiermedizinischen Berufsgruppen praktische Unterstützung für die tierärztliche Praxis an.

Hier geht es zur >> Website der Deutschen Vet

13. Dezember 2019/von 5xXwDWZY4Na60wRG
https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/DV_Koln_Logo_2019.jpg 600 777 5xXwDWZY4Na60wRG https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/ESCCAP-DE-Logo-340x156-1.png 5xXwDWZY4Na60wRG2019-12-13 14:34:592021-03-19 11:45:25ESCCAP Deutschland e.V. Verbandspartner der Deutschen Vet 2019
Vollgesogene ZeckePixabay

Borreliose beim Hund: Was Sie darüber wissen sollten

Unkategorisiert Ektoparasiten TA

Die Erreger der Borreliose werden durch einen Zeckenstich übertragen. Ähnlich wie Menschen können auch Tiere, insbesondere Hunde, an Borreliose erkranken. Kommt ein Tier mit einem Zeckenstich in Ihre Praxis, ist es zum einen wichtig, Borreliose-Symptome und mögliche Spätfolgen zu kennen, zum anderen, TierhalterInnen über einen konsequenten Zeckenschutz aufzuklären.

Borrelien gehören zu einer bestimmten Gruppe spiralförmiger Bakterien, den Spirochaeten. Aktuell sind elf Borrelien-Spezies bekannt, die zur Borrelien-Gruppe Borrelia burgdorferi sensu lato zählen. Während eines Zeckenstichs (fälschlicherweise oft auch als Zeckenbiss bezeichnet) kann eine mit Borrelien infizierte Zecke diese Bakterien übertragen. Der Hauptüberträger ist der gemeine Holzbock (Ixodes ricinus), der zu den Schildzeckenarten zählt. Er kommt häufig vor und ist in Europa praktisch überall verbreitet. Kommen verunsicherte TierhalterInnen in Ihre Praxis, können Sie sie etwas beruhigen: Nicht jede Zecke ist mit Borrelien infiziert – allerdings ist die Anzahl der infizierten Zecken in manchen Regionen höher als in anderen – und grundsätzlich ist das Risiko, dass ein Hund nach einer Erregerübertragung an Borreliose erkrankt, gering.

Gut zu wissen:
Infizierte Zecken müssen mindestens für eine Dauer von 16 bis 24 Stunden an ihrem Wirt saugen, bevor sie die Borrelien übertragen können. Erst nach einiger Zeit gibt die Zecke die Borrelien mit ihrem Speichel in die Wunde ab, und es kommt zur Ansteckung.

Das Wissen über den Übertragungsweg ist hilfreich, denn das Übertragungsrisiko lässt sich senken, wenn die Zecke sofort entfernt wird. Auch die Art der Zeckenentfernung hat einen Einfluss auf das Infektionsrisiko: Die Borrelien befinden sich zunächst im Darm infizierter Zecken und wandern während der Blutmahlzeit von dort zu deren Speicheldrüsen, von wo sie mit dem Speichel in die Stichstelle abgegeben werden.

Zecken richtig entfernen: Wahrheit und Mythos

Um die Art, wie man eine Zecke richtig entfernt, kursieren viele Mythen. Einige davon sind nicht nur umständlich und falsch, sondern können vermutlich das Risiko für eine Borreliose sogar steigern. Daher raten Sie Ihren TierhalterInnen, grundsätzlich niemals

  • längere Zeit oder mehrere Male an der Zecke herumzumanipulieren
  • die Zecke zu quetschen
  • Öl, Klebstoff, Alkohol oder sonstiges auf die Zecke aufzutragen

Stattdessen empfehlen Sie Ihnen Folgendes:

  • Die Zecke am Kopf, d. h. so dicht wie möglich an der Haut fixieren
  • Mit einem gleichmäßigen Zug (vom Körper weg) herausziehen
  • Den Zeckenstich anschließend desinfizieren (z. B. mit einem Mittel zu Hautdesinfektion aus der Apotheke)
  • Die entfernte Zecke sorgfältig entsorgen

Als Hilfsmittel zur Zeckenentfernung eignen sich zum Beispiel eine Zeckenzange, eine Zeckenkarte oder eine Zeckenschlinge („Zeckenlasso“).

Woran erkennen Sie Borreliose beim Hund?

Ist es durch einen Zeckenstich zu einer Übertragung von Borrelien gekommen, breiten sich die Erreger anschließend von der Anheftungsstelle her allmählich in der Haut aus. Bei infizierten Menschen ist dies an einer Rötung um den Stich herum zu erkennen, die sich mit der Zeit immer weiter ausbreitet. Diese sogenannte Wanderröte (Erythema migrans) fehlt beim Hund. Gelegentlich lässt sich eine schwache Hautrötung beobachten, an dicht behaarten Körperstellen bleibt sie jedoch meist unbemerkt.
Zudem kann es einen Monat oder auch deutlich länger dauern, bis es zu einer systemischen Infektion, d. h. einer Ausbreitung der Borrelien im Körper, gekommen ist.

Ein Hund, der an einer Borreliose erkrankt ist, kann folgende Symptome aufweisen:

  • Leichtes Fieber und Mattigkeit
  • Lymphknotenschwellung
  • Gelenkschwellung und Lahmheit infolge von Gelenkentzündungen (Arthropathien)
  • Chronische Gelenkentzündungen mehrerer Gelenke (Polyarthritis)

In manchen Fällen kommt es als Spätfolge einer Borreliose beim Hund auch zu einer Nierenentzündung (Glomerulonephritis).

Die Diagnose der Borreliose beim Hund setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, unter anderem aus den klinischen Symptomen, dem Zeckenbefall in der Vorgeschichte und Laboruntersuchungen, zum Beispiel dem indirekten Nachweis von Erregern. Dazu sind Borreliose-Tests erhältlich, die Antikörper gegen Borrelien nachweisen. Ein positiver Test ist jedoch nicht gleichbedeutend mit einer Erkrankung, er zeigt lediglich, dass der Hund in der Vergangenheit bereits Kontakt mit Borrelien hatte. Es gibt außerdem Borreliose-Tests, die die Erreger selbst nachweisen können (direkter Nachweis), zum Beispiel aus Hautproben, die aus der Nähe des Zeckenstichs oder von betroffenen Gelenken entnommen wurden. Ist dieser direkte Borreliose-Test positiv, gilt die Diagnose als sicher.

Borreliose-Therapie: Was kann helfen?

Ein Hund, der an einer Borreliose erkrankt ist, erhält in der Regel ein Antibiotikum (meist Doxycyclin oder Amoxicillin) über eine Dauer von mindestens vier Wochen. Um die Erreger erfolgreich zu bekämpfen, ist es besonders wichtig, dass die Behandlung möglichst früh beginnt sowie lange genug und ohne Unterbrechung erfolgt. Um die Borreliose-Symptome zu lindern, können zusätzlich weitere Medikamente eingesetzt werden, etwa Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente.

Was bietet dem Hund Schutz vor Borreliose?

Wie bei allen durch Zecken übertragbaren Krankheiten, besteht auch bei der Borreliose der beste Schutz in der Vorbeugung eines Zeckenbefalls. Dazu eignen sich Anti-Zeckenmittel (Akarizide), die dem Hund – abhängig vom Präparat – in bestimmten Zeitintervallen verabreicht werden. Die Mittel sollten so lange kontinuierlich angewendet werden, wie Zecken aktiv sein können, das heißt mitunter auch im Winter, falls milde Temperaturen (ab 7 °C) herrschen. Zudem ist es ratsam, den Hund nach jedem Spaziergang vom Kopf bis zur Rute nach Zecken abzusuchen und diese stets unmittelbar und sachgemäß zu entfernen.
In Deutschland sind auch mehrere Borreliose-Impfstoffe verfügbar, allerdings ist bis jetzt nicht zweifelsfrei geklärt, welchen Nutzen sie haben.

Weitere Informationen zu den wichtigsten durch Vektoren übertragenen Krankheiten (VBD) bei Hunden finden Sie in der ESCCAP-Guideline „Empfehlungen zur Bekämpfung von durch Vektoren übertragenen Krankheiten bei Hunden und Katzen“

 

VBD-Empfehlung jetzt herunterladen

 

Stand: Januar 2020

Titelfoto: Gemeiner Holzbock (Myriam Zilles/Pixabay)

 

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12. Dezember 2019/von 5xXwDWZY4Na60wRG
https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2019/12/Zecke.png 1080 1920 5xXwDWZY4Na60wRG https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/ESCCAP-DE-Logo-340x156-1.png 5xXwDWZY4Na60wRG2019-12-12 14:00:372023-10-11 14:38:25Borreliose beim Hund: Was Sie darüber wissen sollten
Kleiner braun-weißer Hund sitzt im offenen Koffer. Weißer Hintergrund

Experten-Tipps zum Schutz vor Reisekrankheiten

Unkategorisiert Ektoparasiten Sonstiges TA, TH

Kurz, knapp und leicht verständlich gibt ESCCAP deutschen HundehalterInnen, die mit ihrem Hund ins Ausland reisen möchten, folgende Tipps zum Schutz des Vierbeiners vor Leishmaniose und Herzwürmern:

Leishmaniose

  • Grundsätzlich sollte vor jeder Reise in riskante Gebiete überlegt werden, ob der Hund überhaupt mitgenommen und damit einem Infektionsrisiko ausgesetzt werden soll.
  • Überträger der Leishmaniose sind Sandmücken der Gattung Phlebotomus. Diese sind vor allem im Mittelmeerraum, in Afrika und dem Mittleren Osten weit verbreitet. Dort sind sie mindestens von April bis November aktiv.
  • Zum Schutz vor Stichen der Sandmücken sollten Hunde daher vor Ort nach Einbruch der Abenddämmerung, wenn die Mücken am aktivsten sind, möglichst im Haus gehalten werden. Optimal ist es, Fenster und Türen mit engmaschigen Mückennetzen zu sichern. Zusätzlich ist empfohlen, die Hunde über die gesamte Reisezeit mit Tierarzneimitteln zu behandeln, die Sand- und Stechmücken nachweislich abwehren. Wichtig: Die Behandlung muss rechtzeitig vor der Ankunft am Reiseziel vorgenommen werden, bei Halsbändern mindestens eine Woche, bei Spot-On-Präparaten mindestens 24 Stunden zuvor.

Herzwürmer

  • Der Herzwurm (Dirofilaria immitis) ist ebenfalls in zahlreichen Ländern Süd- und Osteuropas verbreitet, wo er von Stechmücken übertragen wird. Die Saison dieser Mücken reicht von mindestens April bis Oktober.
  • Oben genannte Maßnahmen zum Schutz vor Mücken sind auch hier empfohlen.
  • In Regionen, in denen Herzwürmer übertragen werden können, sollte ergänzend eine Wurmbehandlung angewendet werden, durch die übertragene Herzwurmlarven abgetötet werden, bevor diese das Herz des Hundes erreichen. Diese Behandlung muss spätestens 30 Tage nach der ersten Infektionsmöglichkeit einsetzen und bei längeren Aufenthalten bis 30 Tage danach in monatlichen Abständen fortgesetzt werden.

Sie möchten mehr Informationen zum Parasitenschutz für Ihr Urlaubsziel mit Hund? Hier geht’s zum

ESCCAP-Reisetest
7. Dezember 2019/von 5xXwDWZY4Na60wRG
https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/10/csm_Fotolia_57818230_S__c__Fly_dragonfly_08f8b12542.jpg 600 726 5xXwDWZY4Na60wRG https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/ESCCAP-DE-Logo-340x156-1.png 5xXwDWZY4Na60wRG2019-12-07 14:58:172021-03-29 13:48:45Experten-Tipps zum Schutz vor Reisekrankheiten
Braune Katze wird untersucht

Wurmbefall schwächt Immunsystem

Unkategorisiert Würmer TH

Die gesundheitliche Beeinträchtigung von Hunden und Katzen durch Wurmbefall wird vielfach unterschätzt. Wie stark Organismus und Immunsystem beansprucht werden, zeigt zum Beispiel, dass es bei einem Spulwurmbefall nicht selten zu einer Veränderung im Blutbild kommt. Weiße Blutkörperchen, die der Immunabwehr dienen, treten dann vermehrt auf. Auch leberspezifische Enzyme können erhöht sein. Trotz dieser Fakten wird der Bekämpfung von Würmern oft wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Dabei ist die Umsetzung einer effektiven Wurmkontrolle bei Hund und Katze mit relativ wenig Aufwand möglich. Sie möchten wissen, wie groß das Risiko Ihres Tieres ist, sich mit Würmern anzustecken, und wie Sie Ihr Tier individuell vor den Folgen eines Wurmbefalls schützen können? Dann machen Sie hier den Test.

7. November 2019/von 5xXwDWZY4Na60wRG
https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/10/csm_katze_stethoskop_klein_01_ae25b62d97.jpg 335 800 5xXwDWZY4Na60wRG https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/ESCCAP-DE-Logo-340x156-1.png 5xXwDWZY4Na60wRG2019-11-07 15:01:282021-03-19 11:46:44Wurmbefall schwächt Immunsystem
Abbildung: Schutz vor Wurmkur

Wie lange wirkt eine Wurmkur eigentlich?

Unkategorisiert Helminthen Würmer TA, TH
Weiterlesen
7. September 2019/von 5xXwDWZY4Na60wRG
https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/10/csm_Grafik_Wie_lange_schuetzt_eine_Wurmkur_Katze_8b129f58d1-2.jpg 282 412 5xXwDWZY4Na60wRG https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/ESCCAP-DE-Logo-340x156-1.png 5xXwDWZY4Na60wRG2019-09-07 15:08:582024-02-16 14:23:03Wie lange wirkt eine Wurmkur eigentlich?
Frau geht mit Hund an Leine spatzieren im herbstlichen Wald

Floh- und Zeckenschutz auch in Herbst und Winter

Unkategorisiert Ektoparasiten Flöhe, Zecken TA, TH

Für einige Hunde und Katzen empfiehlt ESCCAP einen Floh- und Zeckenschutz auch in den Herbst- und Wintermonaten. Denn Flöhe finden in beheizten Räumen optimale Bedingungen und haben damit unabhängig vom Klima das ganze Jahr über Saison. Und auch die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) ist in Deutschland bei günstiger Witterung von Februar bis Dezember aktiv. Für die Zecke Ixodes ricinus (Holzbock) geht die Saison von März bis Juni und von September bis November. Unsere Empfehlung lautet daher:

  • Hunde und Katzen mit einem durchschnittlichen Ansteckungsrisiko (z. B. freier Auslauf und Kontakt zu Artgenossen) ganzjährig vor Flöhen schützen, innerhalb der Saison zusätzlich gegen Zecken behandeln.
  • Bei Hunden, die in Regionen leben, in denen Zecken vorkommen, die mit Erregern zeckenübertragener Erkrankungen infiziert sind (z. B. Borreliose, Babesiose), den Zeckenschutz ganzjährig vornehmen.
  • Bei Tieren mit einem überdurchschnittlichen Ansteckungsrisiko, z. B. in Zuchten oder Zwingern, Tierheimen oder Tierpensionen, zusätzlich eine Bekämpfung der Parasiteneier und -larven in der Umgebung des Tieres durchführen.
7. August 2019/von 5xXwDWZY4Na60wRG
https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/10/csm_Fotolia_57815032_S__c__DoraZett_0adf73cb61.jpg 600 399 5xXwDWZY4Na60wRG https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/ESCCAP-DE-Logo-340x156-1.png 5xXwDWZY4Na60wRG2019-08-07 15:18:312021-03-19 11:48:06Floh- und Zeckenschutz auch in Herbst und Winter
Braunes Gefäß mit Neembaumöl. Volle Pippete im Vordergrund mit Öl

Vergiftungen durch Neembaumöl

Unkategorisiert Sonstiges TH

Im Internet und Zoofachhandel sind so genannte Flohmittel erhältlich, die Neembaumöl enthalten. Viele HalterInnen verwenden das ätherische Öl auch in Reinform. Doch für Katzen sind diese Mittel giftig. Wie die tierärztliche Fachzeitschrift „Vetimpulse“ in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, wurden allein in England in den letzten sechs Jahren insgesamt 99 Neem-Vergiftungsfälle nachgewiesen. Die meisten dieser Tiere zeigten Krankheitsanzeichen wie Abgeschlagenheit, übermäßigen Speichelfluss, Schwindel, Schwanken, Zittern, Zuckungen und Krämpfe. Sieben der Tiere starben oder mussten eingeschläfert werden, die anderen konnten glücklicherweise erfolgreich behandelt werden. Aufgrund solcher Gefahren warnt ESCCAP vor „Naturprodukten“ im Einsatz gegen Parasiten und empfiehlt, bei Hunden und Katzen nur solche Produkte anzuwenden, die als Tierarznei zugelassen und von der Tierärztin/vom Tierarzt für das Tier als geeignet eingestuft sind.

7. Juli 2019/von 5xXwDWZY4Na60wRG
https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/10/csm_Fotolia_49170116_S__c__unpict_e6536bcdb0-1.jpg 600 1000 5xXwDWZY4Na60wRG https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/ESCCAP-DE-Logo-340x156-1.png 5xXwDWZY4Na60wRG2019-07-07 15:20:142021-03-19 11:49:08Vergiftungen durch Neembaumöl
Flohkamm im grauen Hundefell

Wie stelle ich fest, ob mein Tier Flöhe hat?

Unkategorisiert Flöhe TH

Kratzt sich ein Tier regelmäßig, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Flöhe hat, recht hoch. Nicht immer lassen sich die Flöhe mit dem bloßen Auge auf dem Tier erkennen. Vor allem bei Tieren mit dunkel pigmentierter Haut, dunklerem, langem oder dichtem Fell sind die winzigen Parasiten kaum zu sehen. Relativ sicher ist dagegen folgender Test: Kämmen Sie das Fell Ihres Tieres mit einem extrem engzackigen Kamm (Flohkamm) ganz nah an der Haut, und geben Sie das ausgekämmte Material (Hautschuppen, Talg) auf ein feuchtes Küchen- oder Taschentuch. Sieht dieses Material wie eine Art Kaffeesatz aus (bräunliche Krümel) und verfärbt sich das Tuch rund um das Material rötlich, so spricht dies für einen Flohbefall, da Flöhe mit ihrem Kot kleine Mengen Blut ausscheiden, das mit ausgekämmt und auf diese Weise sichtbar wird. Finden Sie solche Hinweise auf einen Flohbefall, sollten Sie in Ihrer Tierarztpraxis nach geeigneten Präparaten zur Behandlung Ihres Tieres und dem „Floh-Nachwuchs“ in der Umgebung Ihres Tieres fragen. Wichtig außerdem: Flöhe können Bandwürmer auf Hunde und Katzen übertragen, daher sollten Sie Ihr Tier parallel zur Flohbehandlung auch entwurmen.

7. Juni 2019/von 5xXwDWZY4Na60wRG
https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/10/csm_Bild_Viviane_Flohkamm_b6e0d19960.jpg 600 800 5xXwDWZY4Na60wRG https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/ESCCAP-DE-Logo-340x156-1.png 5xXwDWZY4Na60wRG2019-06-07 15:21:462021-03-19 11:49:26Wie stelle ich fest, ob mein Tier Flöhe hat?
Zecke wird mit Zeckenzange auf dem Fell eines hellen Hundes entfernt

Wie entferne ich eine Zecke richtig?

Unkategorisiert Zecken TH

Entdecken Sie eine Zecke auf Ihrem Tier, so sollten Sie diese umgehend entfernen, um eine mögliche Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern. Zur Entfernung der Zecke sollten Sie geeignete Instrumente wie z. B. Zeckenzangen verwenden. Entfernen Sie die Zecke dagegen allein mit den Fingern, besteht die Gefahr, dass die Zecke gequetscht wird und dadurch Krankheitserreger in den Stichkanal gedrückt werden. Geben Sie vor dem Entfernen auch keine Substanzen wie Öl, Alkohol, Klebstoff oder Äther auf die Zecke.

Zecken sind mit ihren Mundwerkzeugen in der Haut festgehakt. Man sollte sie daher gleichmäßig und nicht zu stark aus dem Stichkanal nach oben herausziehen, damit sie sich langsam lösen können. Ein Drehen der Zecke wird nicht empfohlen, da dabei nicht selten Teile der Zecke in der Haut stecken bleiben. Besser ist es, die Zecke nahe an der Haut zu fassen und gleichmäßig von der Einstichstelle gerade heraus wegzuziehen. Es kann eine halbe Minute dauern, bis sich die Zecke löst, dann aber gleitet sie ganz leicht aus der Haut. Nach Entfernung der Zecken wird die Anwendung eines Zeckenschutz-Präparates empfohlen, da sich nicht unbedingt alle auf dem Tier befindlichen Zecken, vor allem winzig kleine Zeckenstadien, sicher finden und entfernen lassen.

7. Mai 2019/von 5xXwDWZY4Na60wRG
https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/10/csm_Pressebild_ESCCAP_Studie_Zecken_06_2013_f551552e1c.jpg 534 800 5xXwDWZY4Na60wRG https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/ESCCAP-DE-Logo-340x156-1.png 5xXwDWZY4Na60wRG2019-05-07 15:22:582021-03-19 11:51:10Wie entferne ich eine Zecke richtig?
Junge bunte Katze schaut mit schiefen Kopf in die Kamera

Maikätzchen – Parasitenschutz von Anfang an

Unkategorisiert Ektoparasiten Sonstiges TA, TH

In diesen Wochen werden die so genannten Maikätzchen geboren und schon bald in ein neues Zuhause abgegeben. Da sich Katzenwelpen bereits über die Muttermilch massiv mit Spulwürmern anstecken können, ist es wichtig, sie von Anfang an sachgerecht gegen Würmer zu behandeln. Die erste Entwurmung von Mutter und Jungen sollte bereits drei Wochen nach der Geburt und dann in 14-tägigen Abständen bis zwei Wochen nach der letzten Aufnahme von Muttermilch stattfinden. Tut man dies nicht, kann es zu einem massenhaften Wurmbefall der Kätzchen kommen, was bleibende Schäden verursachen und sogar zum Tode der Welpen führen kann. Im neuen Zuhause entscheidet dann die individuelle Haltungsform über die empfohlene Häufigkeit weiterer Entwurmungen bzw. Untersuchungen von Kotproben. Freilaufkatzen sollten zum Beispiel monatlich entwurmt werden, bei reinen Wohnungskatzen, die keinen Kontakt zu Artgenossen außerhalb des Haushalts haben, reicht dagegen eine Behandlung oder Kontrolle ein- bis zweimal im Jahr. Die neuen KatzenhalterInnen sollten sich dazu individuell in ihrer Tierarztpraxis beraten lassen.

7. April 2019/von 5xXwDWZY4Na60wRG
https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/10/csm_kitten_9be0167deb.jpg 356 800 5xXwDWZY4Na60wRG https://www.esccap.de/v2/wp-content/uploads/2020/06/ESCCAP-DE-Logo-340x156-1.png 5xXwDWZY4Na60wRG2019-04-07 15:23:592021-03-19 11:51:46Maikätzchen – Parasitenschutz von Anfang an
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